Natürliche Mittel gegen Stechmücken

Natürliche Mittel gegen Stechmücken

Schöne Sommerabende laden dazu ein um lange draußen zu sitzen. Wären da nur nicht diese lästige Stechmücken. Auch in Innenräume und besonders beim Schlafen können uns diese Plagegeister wirklich auf die Nerven gehen. Wenn man die Mücken los werden möchte, greift man häufig zu chemischen Sprays mit bedenklichen Inhaltsstoffen. Das geht auch anders mit natürlichen Mitteln.

Hier in Europa sind die meisten Stechmückenarten bis auf juckende Stiche für Menschen ungefährlich. Doch durch Veränderungen des Klimas und übers Reisen und Transportwege werden auch hierher Mücken importiert die auf anderen Kontinenten beheimatet sind und gefährliche Krankheiten wie Malaria, Gelbfieber, Zika oder andere Krankheiten übertragen können.

Deswegen gilt: Wenn man aus diesen Gebieten herreist, sollte man seinen Koffer erst einmal für etwa 2 Wochen ungeöffnet stehen lassen, damit die Mücken versterben.

Was hilft gegen Mücken ohne Chemie?

Bis heute hat sich der Myhtos gehalten, dass die Stechmücken besonders das Licht mögen und deswegen ins Haus kommen, wenn man vergisst das Licht auszuschalten. Aber stimmt leider nur bedingt, denn sie sind eben gerade dann aktiv, wenn die Dämmerung einsetzt und zu diesen Zeiten fangen wir an unsere Lichter einzuschalten. Sie orientieren sich hauptsächlich am Geruch. Sie riechen den Körpergeruch und das ausgeatmete Kohlendioxid und so finden sie den Weg zu uns. Gerade in der Nähe von Wasser (Seen, Meere, Moore aber auch Regenwasser oder Regenrinnen) sind sie besonders aktiv, da sie dort ihre Eier legen.

Wie wird man die Stechmücken los ohne auf chemische Produkte zurückgreifen zu müssen?

Mit diesen Hausmitteln vertreibst du Stechmücken ganz einfach und verhinderst von ihnen gestochen zu werden:

  • Duschen, am besten kalt damit der Schweißgeruch sie nicht so schnell anzieht.
  • Verwende neutralen Duschgel / Seife / Deo und am besten kein Parfüm.
  • Ventilator einschalten bei starker Hitze, verhindert starkes Schwitzen, verteilt den Geruch und verwirrt die Stechmücken.
  • Geschlossene und helle Kleidung tragen.
  • Mückengitter vor Fenster und Türen.
  • Zitronen oder Orangen mit Nelken besticken und in den Räumen aufstellen.
  • Gemahlener Kaffe aus feuerfesten Unterlage anzünden.
  • Räuchern
  • Ätherische Öle (Citronella, Minze, Eukalyptus, Lavendel, Zitrusöl) Tropfe diese auf Kleidung oder Bettwäsche oder verteile diese mit einem Diffuser im ganzen Raum.
  • Bestimme Pflanzen im Garten oder in der Wohnung mögen die Stechmücken auch überhaupt nicht: Rosmarin, Lavendel, Basilikum, Thymian, Zitrionenmelisse, Lorbeer, Minze und Eukalyptus.

Was tun beim Mückenstich:

Hat die Mücke schon zugestochen, fängt die Haut schnell an anzuschwellen und zu jucken. Auf keine Fall sollte man dann über diese Stelle kratzen. Am besten ist es wie schon früher ein bisschen Spucke drauf zu machen, dies kühlt die Haut etwas und wirkt desinfizierend.

Was kann man außerdem noch tun?

  • Kühlen
  • Natron mit etwas Wasser anrühren und auf den Stich geben
  • Apfelessig
  • Halbe Zwiebel
  • Zitronenscheibe oder Saft
  • Quarkkompresse, wirkt entzündungshemmend und kühlt
  • Aloevera

Sollte man eine allergische Reaktion auf einen Stich haben und der Stich trotz Maßnahmen sehr stark anschwellen, man Schwindel oder Atemnot bekommt, dann sollte man nicht lange zögern und sofort den Rettungswagen oder Arzt anrufen, hierbei kann es sich um einen allergischen Schock handeln.

Mückenspray selber machen

Statt einen Spray zu kaufen, kannst du einfach selbst einen chemiefreien Spray herstellen um die Mücken zu vertreiben.

Mische diese Zutaten in eine kleine Sprühflasche zusammen:

  • 50 ml abgekochtes Wasser
  • 5 ml Wodka (oder anderer hochprozentiger Alkohol ohne Geruch)
  • 10 Tropfen Geranienöl (wirkt auch gegen Zecken)
  • 10 Tropfen Teebaumöl
  • 10 Tropfen Pfefferminzöl
  • 10 Tropfen Lavendelöl
  • 10 Tropfen Eukalyptusöl
  • 10 Tropfen Zitronenmilisseöl
  • 10 Tropfen Thymianöl

Vorsicht: Bei Kindern unter 2 Jahren sollte dieses Spray nicht verwendet werden, da es zu Verkrampfungen des Kehlkopfs kommen kann. Auch bei Schwangeren oder Stillenden wird von der Verwendung abgeraten.

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