Zitat zum Nachdenken von Mohandas Karamchand Gandhi
(1869 – 1948)
Er war ein indischer Rechtsanwalt, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist.
Das Zitat von Mahatma Gandhi macht deutlich, dass die Welt über genügend Ressourcen verfügt, um die grundlegenden Bedürfnisse aller Menschen zu decken – jedoch nicht über genug, um die grenzenlose Gier Einzelner zu bedienen. Für die Nachhaltigkeit bedeutet das: Wir müssen unsere Nutzung von Ressourcen so gestalten, dass sie innerhalb der ökologischen Belastungsgrenzen bleibt. Wenn wir ständig nach „mehr“ streben, ohne Rücksicht auf langfristige Folgen, erschöpfen wir nicht nur die natürlichen Reserven, sondern gefährden auch die Lebensqualität kommender Generationen. Gandhis Worte erinnern uns daran, bewusster zu handeln und mit den vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen.

Genug für alle – und doch hungern Millionen
Dieses berühmte Zitat von Mahatma Gandhi ist fast selbsterklärend: Die Welt hätte genug Ressourcen, um die grundlegenden Bedürfnisse aller Menschen zu decken. Niemand – weder Mensch noch Tier – müsste hungern. Und doch ist die Realität eine andere: Mehr als 800 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen, alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger, und täglich verlieren rund 24.000 Menschen ihr Leben an dessen Folgen. Das ist erschütternd, vor allem weil es eigentlich vermeidbar wäre. Unsere Erde bietet genug für alle – doch ungerechte Verteilung, Verschwendung und Gier verhindern, dass diese Ressourcen auch wirklich bei jedem ankommen.
Wäre da nicht auch diese Gier…
Gier als Hauptgrund
Die Gier nach immer mehr Besitz und Macht, die dazu führt, dass einige Menschen mehr als ihren gerechten Anteil beanspruchen und dadurch andere benachteiligt werden.
Die Wahrheit über ungenutzte Lebensmittel
Es werden Lebensmittel für rund 12 Milliarden Menschen produziert.
Quelle: WWF
Warum kommen diese Lebensmittel nicht bei den Menschen an, die diese dringend bräuchten?
Dafür gibt es natürlich nicht nur einen Grund, aber im Grunde basieren alle auf das selbe Motiv – GIER.
Es klingt hart uns sicher ist nicht jeder Mensch böse oder gierig. Oft weiß man es auch einfach nicht besser und manches kann man selbst auch eher weniger bzw. gar nicht beeinflussen. Krisen, Konflikte und Kriege, Korruption und illegaler Landraub sind meisten Dinge die eher auf politischer Ebene geschehen und durch uns das Volk selbst kaum steuerbar sind. Auch Ernteausfälle, Unwetter oder Naturkatastrophen sowie auch der Klimawandel selbst, sind nicht direkt uns selbst geschuldet, jedoch tragen wir auch dabei manchmal eine bisschen mit-schuld daran. Gerade die Industrieländer haben einen hohen Lebens-Standard, das merkt man schon daran, dass der Earth-Overshoot-Day sich immer weiter nach vorn verlagert. Würden alle Menschen so leben wie wir in Deutschland, würden wir natürliche Ressourcen von insgesamt drei Erden benötigen. Wir haben haben so viel und leben im Überfluss und möchten immer noch mehr. Lassen Lebensmittel vergammeln, haben ungetragene Klamotten im Schrank hängen und wohnen zu zweit in riesigen Einfamilienhäusern (das trifft natürlich nicht auf jedermann zu, sonder soll als Veranschaulichung dienen.
Auch der hohe Fleischkonsum ist ein großes Problem, denn die Tiere die extra zur Verarbeitung unseres Fleisches gezüchtet werden brauchen etwas zu essen um schön groß und dick zu werden, dafür benötigt man auch Flächen für den Anbau des Futters. Diese fehlen dann wiederum für andere Felder, die viele Menschen satt machen könnten.
Zudem verursachen die Tiere selbst, insbesondere Rinder, durch ihren Verdauungsprozess Methan, ein Treibhausgas, das 25-mal klimaschädlicher ist als Kohlenstoffdioxid.
Hinzu kommen noch die Emissionen für Transport, des Futters, der Tiere und Wasser welches zur Herstellung des Fleisches gebraucht wird. Die Lösung liegt also darin, weniger Fleisch zu essen.
Was können wir zur Bekämpfung der Gier tun?
Es ist natürlich ein langfristiger Prozess, und funktioniert nicht von heute auf morgen. Die Gier der Menschen kann man nicht einfach so abschalten, es ist auch eine Kombination aus individuellem Handeln, kollektiven Anstrengungen und politischen Maßnahmen erforderlich.
Wir selbst können bewusstere Kaufentscheidungen treffen und uns für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen entscheiden, unseren Fleischkonsum reduzieren oder uns für eine Pflanzliche Ernährung entscheiden. Sorgfältig mit Lebensmitteln und Ressourcen umgehen. Jeder Einzelne kann sein eigenes Verhalten überdenken und sich fragen, ob er wirklich alles braucht, was er besitzt. Durch bewusstes Konsumverhalten, Ressourceneinsparung und Recycling können wir unseren eigenen Beitrag dazu leisten.
Weiteres könne wir nur etwas lenken, z.B. Unternehmen dazu ermutigen, nachhaltigere Praktiken zu verfolgen. Wir können Gemeinschaften bilden, uns Organisationen anschließen, die gemeinsam gegen die Gier vorgehen. Durch den Austausch von Ideen, Ressourcen und Unterstützung kann man positive Veränderungen bewirken.
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Hallo Jakub
Hallo Lisa
Beginnt nicht immer …
Umweltverschmutzung mit Geistverschmutzung?
Denn verunreinigte oder schmutzige Gedanken und Leidenschaften,
bringen Leid über andere und final über einen selbst.
Wer reine Gedanken, reine Moral, reine Wünsche, reine Beweggründe hat findet ein wenig Frieden in dieser Welt bevor sich die nächste Welt offenbart. Wir seht ihr beide das?
Welche nächste Welt meinst du pneumatheou?