Earth Hour

Jedes Jahr gehen in dieser Stunde auf der ganzen Welt die Lichter aus, ganz im Zeichen des Klimaschutzes.

Die Earth Hour (Stunde der Erde) findet am Samstag, 22. März 2025 statt. An diesem Tag gehen von 20:30 bis 21:30 Uhr weltweit die Lichter aus. Während der „Earth Hour“, au Deutsch auch Stunde der Erde, setzen Millionen Menschen rund um den Globus ein deutliches Zeichen für mehr Klimaschutz. Doch welche tiefere Bedeutung steckt hinter dieser weltweiten Aktion und warum solltest auch du bei der Earth Hour dabei sein?

Doch warum wird dabei das Licht ausgeschaltet?

Die Earth Hour ist eine globale Aktion, ins Leben gerufen im Jahr 2007 von der Umwelt- und Tierschutzorganisation WWF. Sie symbolisiert die Dringlichkeit, gemeinsam und sofort für unseren Planeten zu handeln. Durch das Abschalten der Lichter bei öffentlichen Gebäuden, berühmten Sehenswürdigkeiten, Unternehmen und privaten Haushalten wird deutlich sichtbar, wie wichtig der Klimaschutz für unsere Zukunft ist.

Mache auch mit!

Millionen Menschen auf der ganzen Welt setzen zur Earth Hour gemeinsam ein eindrucksvolles Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Unter den Hashtags #EarthHour oder #LichtAus teilen engagierte Teilnehmende ihre ganz persönlichen Momente auf den sozialen Netzwerken, um noch mehr Menschen für den Klimaschutz zu begeistern.

Sei dabei und unterstütze diese globale Bewegung:

Gemeinsam für einen lebendigen Planeten!

Eine Weltweite Aktion

Schalte für eine Stunde das elektrische Licht aus. Genieße die besondere Atmosphäre bei gemütlichem Kerzenschein. Nutze die Gelegenheit, um innezuhalten, gemeinsam mit Familie oder Freunden Zeit zu verbringen oder einfach nur zu entspannen und die Ruhe zu genießen.

Zeige dein Engagement, poste ein Bild oder Video mit den Hashtags und hilf dabei, noch mehr Aufmerksamkeit auf die Bedeutung des Umweltschutzes und nachhaltiger Lebensweise zu lenken.

Pro und Contra – Wie sinnvoll ist die Earth Hour?

Wie bei jeder globalen Bewegung gibt es auch zur Earth Hour unterschiedliche Meinungen. Sie hat sowohl positive Effekte als auch Kritiker, die ihren Nutzen hinterfragen.

Pro:

  • Erhöhtes Bewusstsein für den Klimaschutz weltweit
  • Symbolkraft: Zeigt Zusammenhalt und globale Solidarität
  • Einfache Teilnahme: Jeder kann mitmachen und ein Zeichen setzen

Contra:

  • Kritiker halten es lediglich für eine symbolische Geste ohne langfristige Wirkung
  • Einige bemängeln, dass eine Stunde im Jahr zu wenig sei und stattdessen dauerhaft Veränderungen nötig wären

Doch genau darin liegt die Chance: Nutze diese symbolische Stunde, um nachhaltige Entscheidungen auch langfristig in deinen Alltag zu integrieren!

Weltweite Aktionen und Events

Die Earth Hour ist eine Gelegenheit für Städte weltweit, gemeinsam ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten zu setzen. Auch Deutschland beteiligt sich aktiv an dieser globalen Aktion. Um herauszufinden, ob auch deine Stadt an der Earth Hour teilnimmt oder welche Veranstaltungen geplant sind, besuche die offizielle Webseite des WWF.

Berlin

In der Hauptstadt wird das Brandenburger Tor, eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands, für eine Stunde in Dunkelheit gehüllt. Zusätzlich findet dort ein gemeinsames Singen unter dem Motto „Earth Hour Voices“ statt, bei dem verschiedene Chöre und Bands auftreten. Die Texte werden auf Bildschirmen angezeigt, und der benötigte Strom wird umweltfreundlich durch Fahrräder erzeugt.

Aber nicht nur in Deutschland, sondern rund um die Erde entstehen zahlreiche kreative Aktionen:

Sydney

Als Geburtsort der Earth Hour wird Sydney erneut teilnehmen, indem das Opernhaus und die Harbour Bridge ihre Lichter ausschalten.

London

Das London Eye wird seine Beleuchtung abschalten, um die Earth Hour zu unterstützen. In der Vergangenheit haben auch andere ikonische Gebäude wie der Buckingham Palace und die Tower Bridge an der Aktion teilgenommen.

Paris

Der Eiffelturm, das berühmteste Wahrzeichen von Paris, wird für eine Stunde in Dunkelheit gehüllt.

New York

Die berühmten Leuchtreklamen auf dem Times Square werden für eine Stunde ausgeschaltet. Auch andere Wahrzeichen wie das Empire State Building beteiligen sich an der Earth Hour.

Nachhaltig4future
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10 Gedanken zu „Earth Hour“

  1. Die Earth Hour ist eine globale Umweltaktion, die jährlich am letzten Samstag im März stattfindet. Für eine Stunde, von 20:30 bis 21:30 Uhr Ortszeit, schalten Menschen, Städte und Unternehmen weltweit die Lichter aus – eine symbolische Geste für den Klimaschutz, die wie eine Welle der Dunkelheit um den Globus wandert.
    Was 2007 in Sydney, Australien, als lokale Initiative begann, hat sich mittlerweile zur größten freiwilligen Umweltaktion der Welt entwickelt. In mehr als 190 Ländern nehmen Millionen Menschen teil, und ikonische Bauwerke wie der Eiffelturm, die Akropolis oder das Brandenburger Tor versinken für 60 Minuten in Dunkelheit.
    Doch die Earth Hour ist weit mehr als nur ein symbolisches Lichtausschalten. Sie schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl und motiviert zu konkretem Handeln für unseren Planeten. In vielen Städten entstehen während dieser Stunde alternative Veranstaltungen bei Kerzenlicht – von Konzerten über Picknicks bis hin zu Sternbeobachtungen.
    Die wahre Wirkung der Earth Hour liegt nicht in der kurzfristigen Energieeinsparung, sondern in ihrer Kraft, Bewusstsein zu schaffen und Menschen zu inspirieren, über diese eine Stunde hinaus nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

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  2. „Earth Hour: Echte Wirkung oder bloß ein symbolischer Akt?“
    1️⃣ Echte Wirkung – es schafft Bewusstsein und motiviert zu weiterem Umweltschutz
    2️⃣ Teilweise sinnvoll – zumindest wird die Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt
    3️⃣ Reine Symbolpolitik – am Ende ändert sich dadurch wenig

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  3. Würdest du während der Earth Hour tatsächlich eine Stunde lang das Licht abschalten?“
    1️⃣ Ja, auf jeden Fall – ich mache jedes Jahr mit
    2️⃣ Kommt drauf an, ob ich gerade zu Hause bin und daran denke
    3️⃣ Nein, das ist mir zu unpraktisch oder bringt aus meiner Sicht nichts

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  4. „Sollte die Teilnahme an der Earth Hour staatlich gefördert oder verpflichtend werden?“
    1️⃣ Ja, nur so erreicht man wirklich viele Menschen
    2️⃣ Eine freiwillige Aktion mit mehr Aufklärung wäre sinnvoller
    3️⃣ Nein, Zwang nimmt dem Ganzen den Sinn

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  5. „Siehst du Earth Hour als Anstoß, dein Verhalten über die Stunde hinaus zu ändern?“
    1️⃣ Ja, ich nutze es als Anlass, um umweltbewusster zu leben
    2️⃣ Vielleicht – wenn sich einfache Gewohnheiten dauerhaft ändern lassen
    3️⃣ Eher nicht – nach der Stunde geht alles weiter wie vorher

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  6. „Was motiviert dich eher, bei Earth Hour mitzumachen?“
    1️⃣ Das Gefühl, Teil einer globalen Bewegung zu sein
    2️⃣ Die Hoffnung, dass viele kleine Schritte etwas Großes bewirken
    3️⃣ Nichts – ich mache nicht mit, weil ich den Effekt anzweifle

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    • Zahlreiche Städte schalten gemeinsam ihre Lichter aus, um ein starkes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen! In Rostock bleibt vom 21. bis 23. März das Rathaus, das Steintor und das Ständehaus komplett dunkel – so lenkt die Stadt die Aufmerksamkeit ganz gezielt auf diese Aktion. Schwerin macht natürlich auch mit und schaltet die Beleuchtung am Schleswig-Holstein Haus und am Rathaus ab. In Wismar bleibt es ebenfalls finster, denn die Nikolaikirche, die Georgenkirche und der Turm von St. Marien werden nicht angestrahlt – und es gibt sogar eine coole Singaktion unter dem Motto ‚Licht aus. Stimme an. Gemeinsam für einen lebendigen Planeten.‘ Greifswald setzt ebenfalls ein Statement: der Dom St. Nikolai, das Uni-Hauptgebäude und weitere Wahrzeichen bleiben für eine Stunde dunkel. Eine richtig tolle Zusammenarbeit gibt’s auch in Frankfurt (Oder) und Słubice: die beiden Städte schalten gemeinsam die Lichter der Europa-Universität Viadrina und weiterer Gebäude ab – genial, wie hier grenzüberschreitend zusammengearbeitet wird. Leipzig ist wie jedes Jahr dabei und zeigt, wie wichtig Klima- und Umweltschutz ist. Auch Halle an der Saale schaltet bekannte Wahrzeichen wie die Hausmannstürme, die Marktkirche, den Roten Turm, die Oberburg Giebichenstein, den Ratshof und das Stadthaus ab. Und last but not least: Auch in den Landkreisen Ebersberg und München beteiligen sich viele Gemeinden und Städte, indem öffentliche Gebäude und Wahrzeichen unbeleuchtet bleiben. Übrigens, falls ihr jetzt Lust bekommen habt mitzumachen: Der WWF ruft aktuell Städte, Gemeinden, Unternehmen, Chöre, Bands und auch euch Privatpersonen dazu auf, Teil dieser wichtigen Aktion zu werden. Macht mit – gemeinsam für unseren Planeten!“

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    • Könnte diese gemeinsame Aktion eigentlich unser Stromnetz an seine Grenzen bringen?
      Viele fragen sich nämlich gerade: Wird das Netz stabil bleiben, wenn plötzlich unzählige Gebäude, Wahrzeichen und Privathaushalte gleichzeitig ihre Lichter ausschalten? Könnte es sogar zu einem Blackout kommen?
      Die Sorge ist nachvollziehbar: Große, plötzliche Veränderungen im Stromverbrauch können theoretisch Herausforderungen für das Stromnetz darstellen. Vor allem, wenn viele gleichzeitig handeln – wie bei der Earth Hour. Doch die gute Nachricht zuerst: Energieexperten beruhigen und erklären, dass das deutsche und europäische Stromnetz auf solche Situationen vorbereitet ist.
      Das Ausschalten von Beleuchtung ist im Grunde nur ein kleiner Teil des Gesamtverbrauchs. Heutige Netzbetreiber überwachen kontinuierlich den Stromfluss und können solche Schwankungen problemlos ausgleichen. Tatsächlich wird von den Experten betont, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass durch die Earth Hour tatsächlich ein Stromausfall entsteht.
      Aber mal angenommen, was würde passieren, wenn tatsächlich das Undenkbare geschieht? Ein plötzlicher, massiver Abfall oder Anstieg im Stromverbrauch könnte natürlich kurzfristig Probleme verursachen. Netzbetreiber würden schnell reagieren müssen, um die Stabilität zu gewährleisten. Szenarien für solche Ereignisse existieren natürlich – von Reservekraftwerken bis hin zur Regulierung von Stromerzeugung und -verbrauch.
      Doch nochmal klargestellt: Ein Blackout ist extrem unwahrscheinlich. Die Earth Hour ist seit Jahren erprobt, und das Netz hat solche Aktionen immer sicher und stabil gemeistert. Im Gegenteil, die Earth Hour zeigt eindrucksvoll, wie flexibel unser modernes Stromnetz auf Veränderungen reagieren kann – eine wertvolle Erfahrung auch für die Energiewende.
      Also, lasst euch nicht abschrecken: Macht mit bei der Earth Hour, setzt gemeinsam ein Zeichen und zeigt der Welt, wie stark wir zusammen sind – für unseren Planeten und unsere Zukunft! Bis zum nächsten Mal, bleibt dran!

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