„In einer endlichen Welt kann man aber nicht unendlich wachsen.“ – Ulrike Herrmann

Dieser Satz bringt eine unbequeme Wahrheit auf den Punkt: Unser Planet hat Grenzen – klare ökologische, physische und soziale Grenzen. Dennoch basiert unser Wirtschaftssystem noch immer auf der Idee des ständigen Wachstums, als könnten wir unendlich Ressourcen verbrauchen, unendlich Fläche nutzen, unendlich Müll produzieren.

Doch die Realität ist eine andere. Böden erholen sich nicht unendlich schnell. Wälder wachsen nicht im selben Tempo nach, wie sie abgeholzt werden. Ozeane können nur begrenzt Plastik und Schadstoffe aufnehmen. Und auch Menschen selbst haben Grenzen – körperlich, emotional, sozial.

Nachhaltigkeit bedeutet deshalb mehr als „ein bisschen effizienter“ oder „etwas weniger verschwenden“. Sie fordert ein Umdenken: weg vom „Immer mehr“ hin zum „Genug“. Hin zu Lebensmodellen, die nicht auf Überlastung, Ausbeutung und blindem Konsum beruhen, sondern auf Balance, Fairness und Respekt gegenüber dem, was uns trägt.

Je früher wir anerkennen, dass unendliches Wachstum nur eine Illusion ist, desto schneller können wir Wege finden, die wirklich zukunftsfähig sind.

Nachhaltig4future
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