Wie nachhaltig sind Nüsse?

Walnüsse aus Deutschland, Mandeln aus Kalifornien, Haselnüsse aus der Türkei oder Cashews aus Westafrika: Im Nussregal liegen Produkte aus völlig unterschiedlichen Anbausystemen und Regionen nebeneinander. Deshalb lässt sich die Frage „Wie nachhaltig sind Nüsse?“ nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Manche Sorten schneiden bei Umwelt- und Sozialkriterien überraschend gut ab, andere bringen besondere Herausforderungen bei Bewässerung oder Arbeitsbedingungen mit. Nüsse deshalb vom Speiseplan zu streichen wäre trotzdem die falsche Schlussfolgerung.


Die kurze Antwort: Nüsse können nachhaltig sein

Nüsse können grundsätzlich sehr gut in eine stärker pflanzlich ausgerichtete Ernährung passen. Sie liefern unter anderem ungesättigte Fettsäuren, Protein, Ballaststoffe sowie verschiedene Mineralstoffe. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich ungefähr eine kleine Handvoll Nüsse oder Samen, das sind rund 25 Gramm.

Bei der Nachhaltigkeit gibt es allerdings deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten.

In einer wissenschaftlichen Untersuchung, die Umwelt-, Ernährungs- und Sozialkriterien gemeinsam betrachtete, schnitten Walnüsse und Sonnenblumenkerne besonders gut ab. Cashews lagen in diesem Vergleich dagegen am unteren Ende.

Das bedeutet nicht, dass jede Walnuss automatisch nachhaltig und jede Cashew problematisch ist. Herkunft und Produktionsbedingungen können das Ergebnis deutlich verändern.

Unsere Orientierung: Nüsse müssen nicht gemieden werden. Bei Walnüssen und Haselnüssen lohnt sich besonders der Blick auf europäische beziehungsweise regionale Herkunft. Bei Mandeln und Pistazien ist die Wassersituation im Anbaugebiet wichtig. Bei Cashews und teilweise Haselnüssen spielen außerdem soziale Bedingungen in der Lieferkette eine größere Rolle.


Warum sich Nüsse nicht über einen Kamm scheren lassen

Im Supermarkt stehen Nüsse meist direkt nebeneinander. Landwirtschaftlich haben sie teilweise aber erstaunlich wenig gemeinsam.

Für ihre Umwelt- und Sozialbilanz spielen unter anderem eine Rolle:

  • Klima und Niederschlag im Anbaugebiet
  • zusätzliche Bewässerung
  • Flächennutzung
  • Pflanzenschutz und Düngung
  • Ertrag der Plantagen
  • Verarbeitung
  • Transportwege
  • Arbeitsbedingungen
  • Lebensmittelverluste

Eine einzige Zahl wie „Liter Wasser pro Kilogramm Nüsse“ kann diese Unterschiede deshalb nur sehr eingeschränkt abbilden.


Wie nachhaltig sind verschiedene Nüsse?

Walnüsse

Walnüsse gehören aus Nachhaltigkeitssicht zu den interessantesten Sorten. In einer wissenschaftlichen Mehrkriterienanalyse schnitten sie im Vergleich verschiedener Nüsse und Samen besonders gut ab.

Ein weiterer Vorteil für uns in Deutschland: Walnussbäume können auch in Mitteleuropa wachsen. Im Handel stammen Walnüsse trotzdem häufig aus anderen europäischen Ländern oder aus Übersee.

Wenn du deutsche oder europäische Walnüsse findest, können sie deshalb eine besonders naheliegende Wahl sein. Vielleicht steht sogar ein Walnussbaum im eigenen Garten, bei Verwandten oder in der Nachbarschaft.

Haselnüsse

Auch Haselnüsse können in Deutschland und anderen Teilen Europas wachsen. Ein großer Teil des weltweiten Angebots stammt allerdings aus der Türkei.

Ökologisch können Haselnüsse vergleichsweise ordentlich abschneiden. Gleichzeitig gibt es in Teilen der türkischen Lieferkette soziale Herausforderungen. Bei der oft arbeitsintensiven Ernte kommen Saison- und Wanderarbeitskräfte zum Einsatz; niedrige Löhne, problematische Unterkünfte und Risiken von Kinderarbeit wurden wiederholt dokumentiert.

Bei Haselnüssen lohnt sich daher nicht nur der Blick auf Bio, sondern auch auf Herkunft und nachvollziehbare Sozialstandards.

Mandeln

Mandeln stehen besonders wegen ihres Wasserverbrauchs in der Kritik. Dabei ist die entscheidende Frage weniger, ob Mandelbäume grundsätzlich viel Wasser benötigen, sondern woher dieses Wasser kommt.

Ein großer Teil der Mandeln wird in trockenen Regionen angebaut. Dort kann zusätzliche Bewässerung Grund- und Oberflächenwasser beanspruchen und bei ohnehin vorhandener Wasserknappheit zum Umweltproblem werden.

Neben Kalifornien gibt es Mandelanbau beispielsweise auch in Spanien, Portugal und Italien. Europäische Herkunft bedeutet nicht automatisch eine bessere Umweltbilanz, bietet beim Einkauf aber eine zusätzliche Option.

Cashews

Cashews zeigen besonders gut, warum Nachhaltigkeit nicht allein am Wasserverbrauch gemessen werden sollte.

Cashewbäume kommen vergleichsweise gut mit Trockenperioden zurecht. Größere Fragen entstehen an anderer Stelle der Lieferkette: bei Landnutzung, Verarbeitung, Arbeitsbedingungen und der Verteilung der Wertschöpfung.

Viele Cashews werden in afrikanischen Ländern angebaut. Ein Teil der Rohware wird anschließend zur Verarbeitung nach Asien transportiert und erst danach beispielsweise nach Europa exportiert. Dadurch entstehen ungewöhnlich lange und komplexe Lieferketten.

In der wissenschaftlichen Nachhaltigkeitsanalyse schnitten Cashews unter den untersuchten Nüssen insgesamt vergleichsweise schwach ab. Dazu trugen neben Umweltindikatoren auch soziale Risiken bei.

Bei Cashews würden wir deshalb besonders auf transparente Lieferketten und glaubwürdige Sozialstandards achten.

Pistazien

Auch bei Pistazien ist Wasser ein wichtiges Thema. Globale Wasserfußabdruckdaten zeigen bei Pistazien einen auffällig hohen Anteil an sogenanntem blauem Wasser, also Bewässerungswasser aus Grund- oder Oberflächengewässern.

Das wird besonders relevant, wenn Pistazien in ohnehin trockenen Regionen angebaut werden.

Eine Pistazie ist deshalb nicht automatisch eine „schlechte“ Nuss. Beim Vergleich zeigt sich aber erneut, warum Herkunft und Wassersituation wichtiger sind als eine pauschale Literangabe.

Erdnüsse

Botanisch gesehen ist die Erdnuss gar keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht. Weil sie kulinarisch ähnlich genutzt wird, gehört sie bei solchen Vergleichen trotzdem meistens dazu.

In der genannten Mehrkriterienanalyse lagen Erdnüsse im Mittelfeld. Auch globale Wasserfußabdruckdaten zeigen einen deutlich niedrigeren Anteil an Bewässerungswasser als beispielsweise bei Pistazien.

Auch hier gilt jedoch: Anbaugebiet und Produktionsbedingungen können wichtiger sein als der globale Durchschnitt.


Welche Nuss schneidet besonders gut ab?

Wenn wir unbedingt einen Favoriten nennen müssten, wären Walnüsse eine besonders interessante Orientierung.

In der wissenschaftlichen Untersuchung von zehn Nüssen und Samen belegten Walnüsse den ersten Platz. Sonnenblumenkerne folgten direkt dahinter.

Das Ergebnis berücksichtigt nicht nur Umweltwirkungen, sondern auch Ernährungs- und Sozialkriterien.

Eine absolute Rangliste für jeden Einkauf lässt sich daraus trotzdem nicht ableiten. Eine Walnuss von einer bestimmten Plantage kann anders abschneiden als der globale Durchschnitt, genauso wie sich Mandel- oder Cashewproduktion zwischen einzelnen Regionen und Betrieben unterscheiden kann.

Orientierung statt Siegerliste ist deshalb die sinnvollere Herangehensweise.

NussInteressanter PluspunktBesonders beachten
Walnusssehr gute Gesamtbewertung, europäischer und deutscher Anbau möglichHerkunft prüfen
Haselnusseuropäischer Anbau möglichsoziale Risiken in Teilen der türkischen Lieferkette
Mandelvielseitig, auch europäischer AnbauBewässerung und Wasserstress
CashewBaum kommt mit Trockenperioden vergleichsweise gut zurechtArbeitsbedingungen, Verarbeitung und komplexe Lieferketten
Pistazienährstoffreiche NussBewässerungswasser in trockenen Anbauregionen
Erdnussin Vergleichen häufig solide im MittelfeldHerkunft und Anbaubedingungen
Sonnenblumenkernesehr gute Nachhaltigkeitsbewertung, regionaler Anbau möglichbotanisch keine Nuss, aber kulinarisch oft gute Alternative

Das Wasserproblem bei Nüssen richtig verstehen

Kaum ein Nachhaltigkeitsthema bei Nüssen wird so häufig auf eine einzelne Zahl reduziert wie der Wasserverbrauch.

Zur Einordnung unterscheidet die Forschung verschiedene Arten von Wasser:

  • Grünes Wasser: Regenwasser, das Pflanzen über den Boden aufnehmen.
  • Blaues Wasser: Wasser aus Grundwasser, Flüssen, Seen oder anderen Oberflächengewässern, das beispielsweise für Bewässerung eingesetzt wird.
  • Graues Wasser: eine rechnerische Größe dafür, wie viel Wasser nötig wäre, um Schadstoffeinträge auf bestimmte Grenzwerte zu verdünnen.

Für die ökologische Bewertung ist diese Unterscheidung enorm wichtig.

1.000 Liter Regenwasser in einer niederschlagsreichen Region sind nicht dasselbe wie 1.000 Liter Bewässerungswasser in einem Gebiet mit Wasserknappheit.

Globale Durchschnittsdaten zeigen beispielsweise, dass bei Cashews ein großer Teil des Wasserfußabdrucks aus Regenwasser stammt. Bei Pistazien und Mandeln spielt Bewässerungswasser eine wesentlich größere Rolle.

Deshalb halten wir wenig davon, einzelne Nüsse allein anhand einer spektakulären „Liter pro Kilogramm“-Zahl zu bewerten.


Sind lange Transportwege das größte Problem?

Importierte Lebensmittel wirken schnell weniger nachhaltig als Produkte aus der Region. Der Transport ist aber nur ein Teil ihrer Umweltbilanz.

Auch bei Nüssen spielen beispielsweise Anbau, Bewässerung, Ertrag und Verarbeitung eine Rolle.

Trotzdem gibt es Lieferketten, bei denen die Transportwege auffallen. Cashews können beispielsweise in Afrika angebaut, zur Verarbeitung nach Asien transportiert und anschließend nach Europa verkauft werden.

Bei Walnüssen und Haselnüssen haben wir dagegen häufiger die Möglichkeit, Produkte aus Deutschland oder anderen europäischen Ländern zu wählen.

Die sinnvollere Frage lautet deshalb nicht nur:

„Wie viele Kilometer ist die Nuss gereist?“

Sondern:

Wo wurde sie angebaut, unter welchen Bedingungen verarbeitet und wie transparent ist die gesamte Lieferkette?


Arbeitsbedingungen: Bei welchen Nüssen genauer hinsehen?

Nachhaltigkeit besteht nicht nur aus CO2, Wasser und Biodiversität.

Bei manchen Nüssen können soziale Bedingungen sogar zu den wichtigsten Punkten gehören.

Haselnüsse aus der Türkei

Die Ernte erfolgt teilweise in arbeitsintensiver Handarbeit. Saison- und Wanderarbeitskräfte spielen dabei eine wichtige Rolle. In Teilen der Lieferkette bestehen Risiken durch niedrige Löhne, schlechte Unterkünfte und Kinderarbeit.

Cashews

Auch beim Cashew sind Arbeitsbedingungen und Wertschöpfung wichtige Themen. Wenn die Nüsse zwar in einem afrikanischen Land angebaut, aber Tausende Kilometer entfernt verarbeitet werden, bleibt ein Teil der wirtschaftlichen Wertschöpfung nicht in der Anbauregion.

Hier können transparente Lieferketten, glaubwürdige Sozialstandards und Unternehmen, die stärker im Herkunftsland verarbeiten lassen, interessant sein.

Bei einer Walnuss von einem deutschen Hof wären dagegen andere Kriterien wichtiger.

Nicht jedes Nachhaltigkeitslabel ist deshalb bei jeder Nuss gleich relevant.


Sind Bio-Nüsse nachhaltiger?

Bio kann bei Nüssen eine sinnvolle zusätzliche Orientierung sein, sollte aber nicht mit „vollkommen ohne Pflanzenschutz“ verwechselt werden.

Im ökologischen Landbau sind chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel grundsätzlich ausgeschlossen. Vorbeugender Pflanzenschutz, widerstandsfähige Sorten und biologische beziehungsweise andere zugelassene Verfahren spielen eine größere Rolle.

Für den Ökolandbau sind trotzdem bestimmte Pflanzenschutzmittel und Grundstoffe zugelassen.

Bio kann Vorteile unter anderem für:

  • Boden
  • Gewässer
  • Biodiversität
  • den Umgang mit Pflanzenschutzmitteln

bieten.

Es beantwortet aber nicht automatisch alle anderen Fragen. Eine Bio-Cashew kann beispielsweise ökologisch angebaut worden sein, ohne dass das Bio-Siegel gleichzeitig Aussagen zu Löhnen oder Arbeitsbedingungen in der Verarbeitung trifft.

Bei internationalen Lieferketten können deshalb Bio und glaubwürdige Sozialstandards unterschiedliche, sich ergänzende Informationen liefern.


Regional, Bio oder fair: Worauf du achten kannst

Eine einzige Einkaufsregel für alle Nüsse gibt es nicht. Wir würden die Prioritäten je nach Sorte etwas unterschiedlich setzen.

Wenn du kaufst …Darauf kannst du besonders achten
Walnüssedeutsche oder europäische Herkunft prüfen, Bio wenn verfügbar
Haselnüsseeuropäische Herkunft oder transparente Sozialstandards beachten
MandelnHerkunft und Bewässerung mitdenken, europäische Alternativen prüfen
Cashewstransparente beziehungsweise faire Lieferkette besonders wichtig
PistazienHerkunft und Wasserstress im Anbaugebiet beachten
ErdnüsseHerkunft, Bio und Produktionsbedingungen vergleichen

Und genauso wichtig: Du musst daraus kein Rechercheprojekt für jeden Müslieinkauf machen. Herkunftsangabe, Bio-Siegel und bei sensiblen Lieferketten ein glaubwürdiger Sozialstandard reichen als praktische Orientierung oft schon ziemlich weit.


Sonnenblumen- und Kürbiskerne als Alternative

Nicht alles, was im Müsli knuspert oder über den Salat gestreut wird, muss eine importierte Nuss sein.

Sonnenblumen- und Kürbiskerne können in vielen Rezepten eine einfache Alternative sein. Beide lassen sich auch in Deutschland beziehungsweise Mitteleuropa anbauen.

Besonders interessant sind Sonnenblumenkerne: In der bereits genannten wissenschaftlichen Nachhaltigkeitsanalyse belegten sie direkt hinter den Walnüssen einen Spitzenplatz.

Sie funktionieren beispielsweise:

  • im Müsli
  • auf Salaten
  • im Brot
  • als Topping
  • in selbstgemachtem Pesto
  • in Aufstrichen

Das bedeutet nicht, dass wir Cashews oder Mandeln vollständig ersetzen müssen. Es erweitert einfach die Auswahl.


7 Tipps für nachhaltigeren Nusskauf

1. Herkunft kurz prüfen

Besonders bei Walnüssen und Haselnüssen lohnt sich der Blick auf europäische oder deutsche Ware.

2. Wasser nicht nur in Litern denken

Bei Mandeln und Pistazien ist entscheidend, ob in trockenen Regionen stark bewässert werden muss.

3. Bei Cashews genauer auf die Lieferkette schauen

Faire beziehungsweise transparente Lieferketten können hier besonders relevant sein.

4. Bio als zusätzliches Umweltkriterium nutzen

Bio schränkt unter anderem den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stärker ein, ersetzt aber nicht automatisch Sozialstandards.

5. Kerne mitdenken

Sonnenblumen- und Kürbiskerne können bei vielen Gerichten Nüsse ergänzen oder ersetzen.

6. Unterschiedliche Sorten nutzen

Es gibt keinen Grund, sich auf eine vermeintliche „Supernuss“ festzulegen. Walnüsse, Haselnüsse, Erdnüsse, Samen und gelegentlich Mandeln, Cashews oder Pistazien bringen Abwechslung in den Speiseplan.

7. Nur so viel kaufen, wie du aufbrauchst

Die nachhaltigste Bio-Walnuss bringt wenig, wenn sie nach Monaten ranzig im Küchenschrank landet.


Nüsse richtig lagern und nichts verschwenden

Nüsse enthalten vergleichsweise viel Fett. Dadurch können sie bei falscher Lagerung ranzig werden.

Grundsätzlich gilt:

  • kühl lagern
  • trocken lagern
  • vor Licht schützen
  • geöffnete Packungen gut verschließen
  • geschälte oder zerkleinerte Nüsse besonders sorgfältig aufbewahren

Bei größeren Vorräten kann je nach Nusssorte auch eine Lagerung im Kühlschrank oder Gefrierfach sinnvoll sein.

Riechen Nüsse dagegen deutlich ranzig, schmecken bitter oder zeigen Schimmel, sollten sie nicht mehr gegessen werden.

Lebensmittel vollständig zu nutzen ist ein ziemlich unspektakulärer, aber wichtiger Teil nachhaltiger Ernährung.


Vielfalt statt perfekte Nuss

Nachhaltigkeit bei Nüssen ist komplizierter als die bekannte Frage, welche Sorte am wenigsten Wasser verbraucht.

Walnüsse sind eine besonders interessante Wahl und können sogar aus Deutschland stammen. Haselnüsse können ökologisch gut abschneiden, bringen in bestimmten Lieferketten aber soziale Fragen mit. Bei Mandeln und Pistazien lohnt sich ein Blick auf Bewässerung und Wasserknappheit. Bei Cashews stehen dagegen Arbeitsbedingungen, Verarbeitung und komplexe Lieferwege stärker im Mittelpunkt.

Wir müssen deshalb weder eine einzige „perfekte“ Nuss finden noch auf importierte Sorten vollständig verzichten.

Im Alltag kannst du es dir einfacher machen: unterschiedliche Nüsse und Samen essen, bei Walnüssen und Haselnüssen häufiger regionale beziehungsweise europäische Herkunft wählen, bei internationalen Lieferketten auf Bio und glaubwürdige Sozialstandards achten und nur Mengen kaufen, die tatsächlich gegessen werden.

Nüsse können damit sehr gut Teil einer nachhaltigen Ernährung sein. Entscheidend ist weniger „Nuss oder keine Nuss“ als die Frage, welche Sorte wo und unter welchen Bedingungen produziert wurde.


Nachhaltig4future
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