Diese Aussage trifft mitten ins Herz der aktuellen Debatte. Unser wirtschaftliches System basiert auf Wachstum, Profitmaximierung und stetig steigendem Ressourcenverbrauch. Doch ein Modell, das auf „immer mehr“ angewiesen ist, stößt zwangsläufig an seine Grenzen – vor allem, wenn der Planet selbst diese Grenzen vorgibt.
Klimaschutz verlangt Reduktion, Schonung, Stabilisierung. Kapitalismus verlangt Steigerung, Beschleunigung, Ausweitung. Diese beiden Bewegungen laufen in entgegengesetzte Richtungen. Während wir versuchen, Emissionen zu senken, Rohstoffe zu sparen und Energie neu zu denken, drängt das System gleichzeitig auf Effizienzsteigerungen, Konsumanreize und globale Konkurrenz.
Die Folgen sehen wir bereits: Ressourcenkrisen, ökologische Kipppunkte, gesellschaftliche Spannungen. Das alte Wirtschaftsmodell kann auf einem endlichen Planeten nicht unbegrenzt funktionieren – und die Klimakrise macht das unübersehbar.

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