Dieses Bild erklärt die Klimakrise auf einfache, aber erschreckend präzise Weise. Die Atmosphäre reagiert nicht sofort auf das, was wir verursachen. Sie sammelt CO2 an – Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt. Auch wenn der Ausstoß langsamer wird, fließt weiterhin etwas hinein. Die Badewanne füllt sich. Unaufhaltsam.
Und irgendwann läuft sie über.
Genau dieses „Überlaufen“ sind die Kipppunkte: das Schmelzen der Eisschilde, das Absterben der Regenwälder, das Auftauen der Permafrostböden. Prozesse, die nicht mehr umkehrbar sind, selbst wenn wir später alles richtig machen. Der Tropfen, der diesen Punkt auslöst, kann winzig sein – und dennoch entscheidend.
Darum ist Klimaschutz kein Projekt für morgen, nicht für „wenn wir Zeit haben“ oder „wenn es politisch passt“. Er ist eine Aufgabe für jetzt. Für jede Entscheidung, die wir treffen. Für jede Tonne CO₂, die wir einsparen.
Je früher wir handeln, desto länger bleibt die Badewanne unter dem Rand. Und desto eher verhindern wir, dass aus einer schleichenden Krise eine unumkehrbare Katastrophe wird.

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