Wie man mit wenig Aufwand eigenen Sonnenschutz herstellt, der keine Giftstoffe enthält.
Sonnencreme LSF 25
Zubereitungszeit: 20 Min
Zutaten:
- 30 ml Kakaobutter (oder Sheabutter)
- 3 EL Kokosöl
- 1 TL Karottensamenöl
- 3 EL Himbeersamenöl
- 1/2 TL Vitamin E
- 2 EL Zinkoxid
- 15 Tropfen ätherische Öle (z.B. Lavendelöl, keine Zitrusöle)
Zubereitung:
Gebe das Kokosöl und die Kakaobutter in eine Schüssel und lege diese in ein warmes Wasserbad um sie zu schmelzen. Solltest du statt Kakaobutter Sheabutter verwenden, gebe diese erst später hinzu, da die Vitamine durch die Erhitzung verloren gehen können. Dann gebe die restlichen Öle hinzu.
Dann stelle die Schüssel in ein kaltes Wasserbad damit das Ganze abkühlen kann. Dann gibst du das Zinkoxid hinzu und vermischst es gut.
Wenn die die Creme abgekühlt ist, kannst du die ätherischen Öle (und die Sheabutter) hinzufügen.
Das Ganze kannst du dann in ein sauberes, verschließbares Gefäß abfüllen.
Am Besten ist es, wenn man die Creme im Kühlschrank aufbewahrt, damit die Öle nicht an Vitaminen und Wirkungen verlieren. Vor der Nutzung sollte es rechtzeitig rausgeholt werden.
Das Vitamin E dient als Konservierungsstoff.

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Selbstgemachte Sonnencreme bietet eine natürliche Alternative zu herkömmlichen Produkten, frei von Mikroplastik und bedenklichen Chemikalien. Die Basis bildet oft eine Mischung aus pflegenden Ölen wie Kokosöl, Jojobaöl oder Sheabutter, die mit Bienenwachs zur gewünschten Konsistenz verarbeitet werden. Als natürlicher UV-Filter dient nicht-nanoskaliges Zinkoxid, das physikalisch die Sonnenstrahlen reflektiert.
Für zusätzlichen Schutz und Pflege können Öle mit natürlichem LSF wie Himbeersamenkernöl, Karottenöl oder Weizenkeimöl beigefügt werden. Vitamin E-Öl wirkt als natürlicher Konservierungsstoff und Antioxidans. Die fertige Creme wird am besten in dunklen Glasbehältern aufbewahrt, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Wichtig zu beachten: Selbstgemachte Sonnencremes erreichen meist nur einen niedrigen Lichtschutzfaktor von etwa 5-15, abhängig vom Zinkoxid-Anteil. Sie eignen sich daher hauptsächlich für kurze Sonnenepisoden und sollten häufiger nachgecremt werden. Bei intensiver Sonneneinstrahlung, langen Aufenthalten im Freien oder für empfindliche Haut bleibt zertifizierter Sonnenschutz empfehlenswert. Die selbstgemachte Variante stellt eine umweltfreundliche Ergänzung, nicht jedoch einen vollständigen Ersatz dar.