Haarspray gehört für viele zur täglichen Haarpflege. Meist steckt es allerdings in einer Einwegverpackung und enthält eine lange Liste verschiedener Inhaltsstoffe. Dabei lässt sich ein einfaches Haarspray selber machen – mit nur wenigen Zutaten, die viele ohnehin zu Hause haben.
Eine besonders einfache Variante besteht aus Wasser und Zucker. Die Zuckerlösung legt sich beim Trocknen leicht um das Haar und kann ihm dadurch zusätzlichen Halt geben. Wer lieber mehr Struktur und einen natürlichen Beach-Look möchte, kann alternativ ein Sea-Salt-Spray herstellen.
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Themenüberblick:
- Warum Haarspray selber machen?
- Haarspray selber machen mit Zucker
- Wie wird das selbstgemachte Haarspray angewendet?
- Funktioniert Zuckerwasser wirklich als Haarspray?
- Ist Haarspray aus Zucker wetterfest?
- Wird Zuckerwasser im Haar klebrig?
- Wie lange ist selbstgemachtes Haarspray haltbar?
- Kann man ätherische Öle hinzufügen?
- Haarspray selber machen ohne Zucker
- Zucker oder Salz: Was ist besser?
- Was kann man als Alternative zu Haarspray nehmen?
- Nachhaltiger wird es vor allem durch Wiederverwenden
Warum Haarspray selber machen?
Selbstgemachtes Haarspray hat vor allem einen Vorteil: Du weißt genau, was darin steckt. Gleichzeitig kannst du eine vorhandene Sprühflasche immer wieder verwenden und dadurch zusätzliche Verpackungen vermeiden.
Auch bei den Inhaltsstoffen bleibt das Rezept übersichtlich. Für die einfachste Variante benötigst du lediglich Wasser und Zucker. Duftstoffe, Treibgase und weitere Zusätze sind nicht notwendig.
Wenn du noch keine passende Sprühflasche besitzt, findest du wiederverwendbare Flaschen beispielsweise bei Avocadostore.de*. Nachhaltiger ist allerdings immer, zunächst eine bereits vorhandene Flasche weiterzuverwenden.

Haarspray selber machen mit Zucker
Zuckerwasser ist eine der einfachsten Möglichkeiten, einen natürlichen Haarfestiger herzustellen. Je höher der Zuckeranteil, desto stärker kann der Halt werden. Zu viel Zucker kann das Haar allerdings klebrig oder steif wirken lassen.
Deshalb lohnt es sich, zunächst mit einer eher milden Mischung zu beginnen.
Zutaten
- 100 ml Wasser
- 1 EL Zucker
- eine saubere Sprühflasche
Zubereitung
Bringe das Wasser kurz zum Kochen und lasse es anschließend etwas abkühlen.
Gib den Zucker in das noch warme Wasser und rühre so lange, bis er sich vollständig aufgelöst hat. Anschließend lässt du die Mischung vollständig abkühlen und füllst sie in eine gründlich gereinigte Sprühflasche.
Vor jeder Anwendung solltest du die Flasche kurz schütteln.

Wie wird das selbstgemachte Haarspray angewendet?
Sprühe das Zucker-Haarspray aus etwas Abstand sparsam auf das fertig gestylte Haar. Beginne lieber mit wenigen Sprühstößen und verwende bei Bedarf etwas mehr.
Für zusätzlichen Halt kannst du die Zuckermenge beim nächsten Ansatz leicht erhöhen. Wird das Haar dagegen klebrig oder fühlen sich die Haare nach dem Trocknen sehr hart an, solltest du weniger Zucker verwenden.
So lässt sich die Mischung relativ einfach an die eigenen Haare und den gewünschten Halt anpassen.

Funktioniert Zuckerwasser wirklich als Haarspray?
Ja, Zuckerwasser kann als einfacher natürlicher Haarfestiger funktionieren. Beim Trocknen bleibt eine dünne Zuckerschicht auf den Haaren zurück, die ihnen etwas mehr Struktur und Halt verleiht.
Mit einem professionellen Haarspray ist die Wirkung allerdings nicht vollständig vergleichbar. Kommerzielle Stylingprodukte enthalten spezielle filmbildende Stoffe, die für besonders starken oder langanhaltenden Halt entwickelt wurden.
Für den Alltag und leichte Frisuren kann die selbstgemachte Variante trotzdem vollkommen ausreichen.
Ist Haarspray aus Zucker wetterfest?
Nur eingeschränkt.
Zucker löst sich sehr gut in Wasser. Bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regen kann der Halt deshalb deutlich nachlassen. Ein selbstgemachtes Zucker-Haarspray sollte daher nicht als vollständig wetterfest betrachtet werden.
Für einen normalen trockenen Alltag kann es gut funktionieren. Bei Regen, hoher Luftfeuchtigkeit oder sehr aufwendigen Frisuren erreicht es allerdings meist nicht die gleiche Wirkung wie ein starkes handelsübliches Haarspray.
Wird Zuckerwasser im Haar klebrig?
Bei der richtigen Dosierung sollte sich das Haar nach dem Trocknen nicht stark klebrig anfühlen.
Zu viel Zucker oder eine zu große Menge Spray können allerdings dazu führen, dass die Haare verkleben oder sich Rückstände bilden. Deshalb solltest du mit einer niedrigen Konzentration beginnen.
Gerade bei feinem Haar reicht häufig schon wenig Zucker aus.
Wie lange ist selbstgemachtes Haarspray haltbar?
Da selbstgemachtes Haarspray keine klassischen Konservierungsstoffe enthält, solltest du nur kleine Mengen herstellen.
Verwende eine gründlich gereinigte Sprühflasche und bewahre das Spray am besten im Kühlschrank auf. Empfehlenswert ist es, die Mischung innerhalb weniger Tage bis ungefähr einer Woche aufzubrauchen.
Verändert sich der Geruch, wird die Flüssigkeit trüb oder bilden sich sichtbare Ablagerungen oder Schlieren, solltest du das Spray entsorgen und neu herstellen.
Abgekochtes Wasser verbessert zwar die Ausgangshygiene, macht das fertige Produkt aber nicht dauerhaft haltbar.
Kann man ätherische Öle hinzufügen?
Ätherische Öle werden in vielen DIY-Rezepten verwendet, um dem Haarspray einen angenehmen Duft zu verleihen. Notwendig sind sie allerdings nicht.
Für ein möglichst einfaches und hautverträgliches Rezept kannst du vollständig darauf verzichten. Ätherische Öle können empfindliche Haut reizen oder allergische Reaktionen auslösen. Außerdem vermischen sie sich nicht dauerhaft mit Wasser.
Gerade bei einem Zero-Waste-Rezept ist die Variante aus lediglich Wasser und Zucker deshalb besonders unkompliziert.
Haarspray selber machen ohne Zucker
Wenn du keinen Zucker verwenden möchtest, kannst du ein Spray aus Wasser und Salz herstellen. Dabei handelt es sich allerdings weniger um klassisches Haarspray als vielmehr um ein Sea-Salt-Spray.
Salz sorgt vor allem für mehr Griffigkeit, Struktur und Volumen. Besonders für einen lockeren Beach-Look oder leichte Wellen eignet sich diese Variante.
Zutaten
- 250 ml warmes Wasser
- 1 bis 2 TL Salz
- eine saubere Sprühflasche
Zubereitung
Gib das Salz in das warme Wasser und rühre so lange, bis es sich vollständig aufgelöst hat.
Lasse die Mischung anschließend abkühlen und fülle sie in die Sprühflasche.
Vor der Anwendung kurz schütteln und anschließend sparsam in das trockene oder leicht feuchte Haar sprühen.
Zucker oder Salz: Was ist besser?
Das hängt davon ab, welchen Effekt du erreichen möchtest.
Zuckerwasser eignet sich besser, wenn du deine Frisur leicht fixieren und dem Haar zusätzlichen Halt geben möchtest.
Salzwasser sorgt dagegen hauptsächlich für Struktur, Volumen und Griffigkeit. Es eignet sich deshalb besonders für natürliche Wellen und Beach-Looks.
Salz kann die Haare bei häufiger Anwendung allerdings austrocknen. Besonders bei trockenem, strapaziertem oder gefärbtem Haar solltest du Sea-Salt-Spray deshalb nur sparsam verwenden.

Was kann man als Alternative zu Haarspray nehmen?
Neben Zuckerwasser gibt es noch weitere einfache Möglichkeiten, Haare ohne klassisches Haarspray zu stylen.
Für mehr Struktur eignet sich beispielsweise ein Sea-Salt-Spray. Bei lockigem Haar können kleine Mengen Aloe-vera-Gel oder selbstgemachtes Leinsamengel dabei helfen, die Locken zu definieren.
Welche Alternative am besten funktioniert, hängt von deiner Haarstruktur und der gewünschten Frisur ab.
Wenn du hauptsächlich etwas Halt benötigst, ist Zuckerwasser jedoch eine der einfachsten DIY-Lösungen.
Nachhaltiger wird es vor allem durch Wiederverwenden
Selbstgemachtes Haarspray ist nicht automatisch in jeder Hinsicht nachhaltiger als ein gekauftes Produkt. Der größte Vorteil entsteht vor allem dann, wenn du Zutaten verwendest, die bereits vorhanden sind, und eine Sprühflasche dauerhaft weiterverwendest.
So brauchst du nicht regelmäßig neue Verpackungen zu kaufen und kannst dein Stylingprodukt in kleinen Mengen selbst herstellen.
Mit Wasser, Zucker und einer wiederverwendbaren Sprühflasche entsteht damit eine sehr einfache Alternative für alle, die ihre Haarpflege etwas minimalistischer und ressourcenschonender gestalten möchten.

Quellen:
- https://utopia.de/ratgeber/haar-stylingtrick-mit-zuckerwasser-so-gehts_631198/
- https://wastelandrebel.de/rezept-zero-waste-haarspray/
- https://www.smarticular.net/natuerliches-haargel-und-festiger-fuer-deine-haare-herstellen/
- https://www.smarticular.net/sea-salt-spray-selber-machen-fuer-natuerliches-haarstyling/
- Luffaschwamm: Nachhaltige Alternative zu Plastikschwämmen - 22. September 2026
- Haarspray selber machen: Einfaches Zero-Waste-Rezept mit Zucker - 22. September 2026
- Kleidertausch: Nachhaltig stylen, ohne neu zu kaufen - 19. September 2026
Sehr geehrte Damen und Herren ,
ich wollte fragen ob bei der Herstellung mit Zucker und abgekochtem Wasser das Risiko besteht das der Zucker über die Kopfhaut in die Blutbahn geraten kann ?
Wahrscheinlich nicht oder ?
und das gleiche mit der Herstellung mit Salz ???
Guten Tag, nein die obere Hautschicht verhindert, dass Zucker oder andere Substanzen einfach in den Körper eindringen können. Selbst wenn Zucker auf der Haut verbleibt, kann er nicht in tiefere Schichten vordringen und hat somit keinen Zugang zur Blutbahn.
Also um mit dem Haarspray einen Halt zu erreichen eignet sich Salz nicht unbedingt, es macht die Haare etwas griffiger so wie wenn man aus dem Meer kommt.
Hoffe ich konnte damit weiterhelfen.
Liebe Grüße Lisa
Super spannend, das werde ich bald mal ausprobieren!
Liebe Grüße Marina
„Warum Haarspray selbst herstellen? Ist das eher ein Trend oder ein echter Umweltbeitrag?“
1️⃣ Echte Nachhaltigkeit – weniger Chemie, weniger Müll
2️⃣ Ein bisschen beides – DIY liegt im Trend, hilft aber auch der Umwelt
3️⃣ Nur ein kurzlebiger Hype, ich bleibe bei Fertigprodukten
„Bist du bereit, für ein natürliches DIY-Haarspray Abstriche bei Halt und Duft zu machen?“
1️⃣ Ja, Hauptsache keine aggressiven Chemikalien
2️⃣ Ich würde es ausprobieren, falls es nicht komplett nachlässt
3️⃣ Nein, Halt und Duft sind mir wichtiger als Natur
„Aufwand vs. Benefit: Lohnt sich das Selbermachen von Haarspray wirklich?“
1️⃣ Ja, man spart Geld und kontrolliert die Inhaltsstoffe
2️⃣ Kommt auf die Häufigkeit an – gelegentliches DIY passt schon
3️⃣ Nein, mir ist der Zeitaufwand zu hoch
„Was ist dir wichtiger beim Haarspray: Lange Haltbarkeit im Regal oder natürliche Zutaten?“
1️⃣ Natürliche Zutaten – ich mache lieber häufiger frisches Spray
2️⃣ Ein Mittelweg – ein bisschen Chemie ist okay, damit es hält
3️⃣ Ich brauche Produkte, die mehrere Monate halten
„Hast du schon einmal Haarspray selbst gemacht oder würdest du es ausprobieren?“
1️⃣ Ja, ich mache das bereits regelmäßig
2️⃣ Noch nicht, aber ich bin neugierig
3️⃣ Nein, mir ist das zu aufwendig – ich kaufe lieber Fertigspray