Nachhaltig Reisen: Allgäu

Grüne Wiesen, Bergseen, Alpenpanorama und kleine Städte: Das Allgäu gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands. Wer hier unterwegs ist, kann vieles zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln entdecken. Nachhaltig wird ein Allgäu-Urlaub dadurch allerdings nicht automatisch. Entscheidend ist vor allem, wie du anreist, wie du dich vor Ort bewegst, wo du übernachtest und wie rücksichtsvoll du mit Natur und Landschaft umgehst.


Wie nachhaltig ist Urlaub im Allgäu?

Das Allgäu bietet gute Voraussetzungen für einen Urlaub, bei dem Natur und Bewegung im Mittelpunkt stehen. Wandern, Radfahren, Baden, Langlaufen oder Ausflüge mit Bus und Bahn lassen sich vielerorts unkompliziert miteinander kombinieren.

Trotzdem sollten wir eine Bergregion nicht automatisch als nachhaltiges Reiseziel betrachten. Das Allgäu ist keine unberührte Wildnis, sondern eine über Jahrhunderte entstandene Natur- und Kulturlandschaft. Landwirtschaft, Siedlungen, Straßen, Bergbahnen und touristische Infrastruktur prägen große Teile der Region.

Gerade bekannte Ziele ziehen zudem viele Besucher an. Das sorgt für Verkehr, volle Parkplätze und zusätzlichen Druck auf sensible Lebensräume.

Nachhaltiger Tourismus bedeutet deshalb nicht, auf Urlaub zu verzichten. Es geht vielmehr darum, die Auswirkungen der eigenen Reise dort zu reduzieren, wo es sinnvoll und realistisch möglich ist. Mehr über die grundsätzlichen Zusammenhänge findest du in unserem Beitrag über nachhaltigen Tourismus.

Unser wichtigster Gedanke für einen Allgäu-Urlaub: Wie nachhaltig die Reise wird, entscheidet sich weniger daran, dass du in die Berge fährst – sondern vor allem daran, wie du hinkommst und wie du dich dort bewegst.


Der größte Hebel: Anreise und Mobilität

Bei vielen Urlaubsreisen spielt die An- und Abreise eine besonders große Rolle für die Umweltbelastung. Gerade bei einem Reiseziel innerhalb Deutschlands lohnt es sich deshalb zu prüfen, ob sich das Allgäu mit der Bahn erreichen lässt.

Mit der Bahn ins Allgäu

Mehrere wichtige Urlaubsorte und Städte besitzen einen eigenen Bahnhof. Dazu gehören beispielsweise Kempten, Füssen, Oberstaufen, Sonthofen und Oberstdorf. Von dort führen regionale Bahn- und Busverbindungen weiter in kleinere Orte und zu zahlreichen Ausgangspunkten für Wanderungen.

Wenn du bereits ohne Auto anreisen möchtest, lohnt es sich, die Unterkunft von Anfang an danach auszusuchen. Ein Hotel oder eine Ferienwohnung in Bahnhofsnähe beziehungsweise an einer gut angebundenen Bushaltestelle kann während des gesamten Urlaubs viele zusätzliche Fahrten ersparen.

Mehr praktische Überlegungen dazu findest du auch in unseren Beiträgen Mit dem Zug reisen und Mobil ohne Auto.

MOBIL PASS ALLGÄU und Gästekarten

Für Übernachtungsgäste in zahlreichen teilnehmenden Orten des Oberallgäus gibt es den MOBIL PASS ALLGÄU. Er ist in den jeweiligen Gästepass integriert und ermöglicht die Nutzung vieler regionaler Bus- und Bahnverbindungen ohne zusätzliches Ticket.

Der Geltungsbereich reicht über das unmittelbare Urlaubsziel hinaus und schließt unter anderem Verbindungen im Oberallgäu und nach Kempten ein. Je nach Linie beziehungsweise Verkehrsmittel gibt es jedoch Ausnahmen.

Daneben existieren weitere lokale Gästekarten, beispielsweise rund um Füssen. Deshalb lohnt sich schon vor der Buchung ein Blick darauf, welche Mobilitätsleistungen am gewünschten Urlaubsort und bei der jeweiligen Unterkunft tatsächlich enthalten sind.

Besonders für Wanderer ist das praktisch: Mit Bus und Bahn kannst du Touren planen, bei denen Start und Ziel nicht am selben Parkplatz liegen müssen.

Wenn es nicht komplett ohne Auto geht

Nicht jede Ferienwohnung, Alpe oder abgelegene Wanderroute im Allgäu ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ein Urlaub muss deshalb nicht komplett autofrei sein, um bewusster geplant zu sein.

Du kannst beispielsweise einmal mit dem Auto zur Unterkunft fahren und es anschließend mehrere Tage stehen lassen. Oder du kombinierst einen zentralen Ausgangspunkt mit Bus, Bahn, Fahrrad und Wanderungen direkt ab der Unterkunft.

Allgäu ohne tägliche Autofahrten planen:

  1. Urlaubsort mit Bahnhof oder guter Busanbindung auswählen.
  2. Unterkunft möglichst nahe an Haltestellen, Einkaufsmöglichkeiten und Wanderwegen buchen.
  3. Gästekarte und enthaltene ÖPNV-Leistungen vorher prüfen.
  4. Ausflüge entlang vorhandener Bus- und Bahnverbindungen planen.

Wenn deine Anreise mehrere Stunden dauert, kann außerdem ein längerer Aufenthalt sinnvoller sein als mehrere einzelne Kurztrips. Dann verteilt sich die An- und Abreise auf mehr Urlaubstage – und du lernst die Region meistens ohnehin entspannter kennen.


Nachhaltiger übernachten: Die Lage zählt

Eine Unterkunft braucht nicht zwangsläufig ein großes Nachhaltigkeitssiegel, damit sie einige Dinge sinnvoll macht. Gerade beim Urlaub im Allgäu würden wir zuerst auf die Lage schauen.

Ein Hotel mit Photovoltaikanlage ist zwar interessant. Wenn du für jeden Einkauf, jedes Restaurant und jeden Wanderweg ins Auto steigen musst, kann eine zentral gelegene Unterkunft mit guter Busanbindung für deinen gesamten Urlaub trotzdem die praktischere Wahl sein.

Darüber hinaus kannst du auf einige weitere Punkte achten:

  • Energie: Werden erneuerbare Energien oder energiesparende Technik eingesetzt?
  • Essen: Gibt es regionale, saisonale sowie vegetarische und vegane Angebote?
  • Ressourcen: Werden unnötige Portionsverpackungen und Einwegprodukte vermieden?
  • Regionale Wertschöpfung: Arbeitet die Unterkunft mit lokalen Betrieben, Erzeugern und Dienstleistern zusammen?

Auch anerkannte Umwelt- und Nachhaltigkeitssiegel können Orientierung geben. Sie sind aber nur ein Teil des Gesamtbildes. Wie gut eine Unterkunft zu deiner Reise passt, hängt genauso von Lage, Mobilität und deinem eigenen Urlaubsstil ab.


Naturpark Nagelfluhkette bewusst erleben

Eines der interessantesten Gebiete für naturnahe Ausflüge ist der grenzüberschreitende Naturpark Nagelfluhkette zwischen dem Allgäu und dem österreichischen Vorarlberg. Berge, Wälder, Moore, artenreiche Wiesen und bewirtschaftete Alpen bilden hier eine abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft.

Der Naturpark verbindet Naturschutz, Besucherlenkung, Umweltbildung und regionale Entwicklung. Für uns als Besucher bedeutet das mehr als nur, keinen Müll liegen zu lassen.

  • auf markierten Wegen und Routen bleiben,
  • Schutzgebiete respektieren,
  • Wildtiere möglichst nicht während sensibler Dämmerungszeiten stören,
  • Abstand zu Weidetieren halten und
  • Rücksicht auf Landwirtschaft und andere Menschen nehmen.

Buchenegger Wasserfälle

Die Buchenegger Wasserfälle bei Oberstaufen gehören zu den eindrucksvollsten Naturzielen im Naturpark. Mehrere Wanderwege führen von Oberstaufen, Steibis und der Umgebung zu den Wasserfällen.

Direkt an den Wasserfällen gibt es keine Parkplätze und auch keine direkte Zufahrt. Das passt eigentlich ganz gut zu diesem Ausflugsziel: Statt bis unmittelbar vor die Sehenswürdigkeit zu fahren, gehört der Weg dorthin bereits zum Erlebnis.

Die Wege können je nach Route steil und anspruchsvoll sein. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind deshalb sinnvoll.

Buchenegger Wasserfälle im Allgäu

Die Gewässer sind zugleich Lebensraum für geschützte Tier- und Pflanzenarten. Die örtliche Tourismusinformation bittet deshalb darum, auf das Baden in den Wasserfällen zu verzichten. Besonders an den oberen Wasserbecken können außerdem gefährliche Strömungen auftreten.

Hochgrat

Mit 1.834 Metern ist der Hochgrat der höchste Gipfel der Nagelfluhkette. Rund um den Berg gibt es zahlreiche Wander- und Bergtouren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Interessant für einen Urlaub ohne eigenes Auto ist die Verbindung von Oberstaufen zur Hochgratbahn. Vom Bahnhof Oberstaufen gelangst du mit dem Bus zur Talstation und kannst die Tour dadurch direkt mit der Bahnanreise kombinieren.

Hochgrat in den Allgäuer Alpen

Auch hier gilt: Eine vermeintliche Abkürzung quer über eine Wiese ist nicht automatisch ein Wanderweg. Gerade im alpinen Raum können kleine Störungen viele Menschen nach sich ziehen, wenn alle dieselbe Spur nutzen.


Bad Hindelang: Urlaub ohne Auto

Bad Hindelang ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich ein Urlaubsort ohne eigenen Bahnhof trotzdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschließen lässt.

Mit der Bahn geht es zunächst nach Sonthofen. Von dort bestehen Busverbindungen nach Bad Hindelang und weiter in verschiedene Ortsteile und Täler.

Ergänzt wird das Angebot durch EMMI-MOBIL. Die elektrischen Kleinbusse fahren im Gemeindegebiet bedarfsorientiert statt auf einer festen Route. Fahrgäste buchen eine Fahrt und werden zu einer geeigneten Haltestelle beziehungsweise zu einem Ziel innerhalb des Bediengebiets gebracht.

Für Gäste mit entsprechendem Gästepass und MOBIL PASS ALLGÄU ist EMMI-MOBIL besonders interessant. Dadurch lassen sich Unterkunft, Wanderwege, Ortszentrum und regulärer Busverkehr miteinander verbinden.

Das zeigt auch, warum bei der Reiseplanung nicht nur die Frage „Hat der Ort einen Bahnhof?“ zählt. Gute Anschlüsse vom nächsten Bahnhof können genauso entscheidend sein.


Kempten nachhaltig entdecken

Kempten ist die größte Stadt im Allgäu und ein guter Ausgangspunkt, wenn du einen Städtetrip mit Ausflügen in die Region verbinden möchtest. Der Hauptbahnhof ist an den Regionalverkehr angebunden und innerhalb der Stadt stehen Busse, Fahrräder sowie Carsharing-Angebote zur Verfügung.

Viele Ziele im Zentrum lassen sich außerdem einfach zu Fuß erreichen. Genau das macht Kempten für Reisende interessant, die nicht für jeden Programmpunkt ins Auto steigen möchten.

Kempten im Allgäu

Kempten blickt auf rund 2.000 Jahre Stadtgeschichte zurück. Besonders interessant ist der Archäologische Park Cambodunum mit Tempelbezirk, Kleinen Thermen sowie dem Bereich des ehemaligen Forums mit Basilika.

Für einen entspannten Stadtbummel bieten sich außerdem Wochenmarkt, kleine Geschäfte und Gastronomie an. Wer eine eigene Trinkflasche dabeihat, kann vorhandene Trinkwasser- und Refill-Angebote nutzen, statt unterwegs immer wieder Einwegflaschen zu kaufen.

Kempten eignet sich dadurch gut für eine Mischung aus Stadt, Kultur und Ausflügen – ohne dass jeden Tag ein Auto nötig sein muss.


Füssen und die Königsschlösser ohne Auto

Füssen liegt am südöstlichen Rand des Allgäus und verbindet historische Altstadt, Seen, Berge und die Nähe zu Neuschwanstein und Hohenschwangau.

Für einen Urlaub ohne Auto ist die Stadt besonders interessant, weil Füssen einen eigenen Bahnhof besitzt. Die Altstadt ist zu Fuß erreichbar und regionale Buslinien führen weiter nach Schwangau, Hohenschwangau und zu weiteren Ausflugszielen.

Füssen im Allgäu

Je nach Unterkunft und Gästekarte können Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereits eingeschlossen sein. Gerade wenn du mehrere Tage bleibst, kann sich deshalb ein genauer Blick auf die Leistungen der Gästekarte lohnen.

Neuschwanstein und Hohenschwangau

Schloss Neuschwanstein gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. König Ludwig II. ließ es ab 1869 oberhalb von Hohenschwangau errichten.

Schloss Neuschwanstein im Allgäu

Direkt gegenüber liegt Schloss Hohenschwangau, in dem Ludwig II. einen großen Teil seiner Jugend verbrachte.

Schloss Hohenschwangau im Allgäu

Für einen Besuch der Königsschlösser brauchst du kein eigenes Auto. Vom Bahnhof Füssen fahren regionale Busse über Schwangau nach Hohenschwangau. Je nach Gästekarte können diese Fahrten bereits enthalten sein.

Zusätzlich lässt sich die Strecke zwischen Füssen und dem Bereich der Königsschlösser teilweise zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.

Gerade an stark besuchten Tagen ist das eine interessante Alternative zur Parkplatzsuche. Gleichzeitig solltest du für Busverbindungen etwas mehr Zeit einplanen, denn die Verbindungen zu den Schlössern können in der Hauptsaison entsprechend voll sein.


Regional essen – aber regional nicht mit klimafreundlich verwechseln

Allgäuer Bergkäse, Emmentaler, Kässpatzen und andere regionale Spezialitäten gehören für viele zum Urlaub dazu. Wer auf Wochenmärkten, in Hofläden, kleinen Bäckereien oder direkt bei Erzeugern einkauft, bekommt gleichzeitig einen besseren Eindruck davon, was in der Region produziert wird.

Regionale Produkte können Transportwege verkürzen und regionale Wertschöpfung unterstützen. Regional bedeutet allerdings nicht automatisch klimafreundlich.

Gerade tierische Lebensmittel verursachen unabhängig von ihrer Herkunft vergleichsweise hohe Treibhausgasemissionen. Wer sich im Urlaub nachhaltiger ernähren möchte, kann regionale Spezialitäten deshalb bewusst genießen und gleichzeitig häufiger saisonales Gemüse sowie vegetarische oder vegane Gerichte wählen.

Es muss also nicht darum gehen, im Allgäu auf Kässpatzen oder Bergkäse zu verzichten. Nachhaltigkeit darf auch hier etwas mit Maß statt mit Verboten zu tun haben.

Eine wiederverwendbare Trinkflasche, Stofftasche oder kleine Brotdose kann zusätzlich praktisch sein – vor allem bei längeren Wanderungen und Tagesausflügen.


Nachhaltig im Winter durchs Allgäu

Das Allgäu ist nicht nur im Sommer ein Reiseziel. Im Winter kommen Skifahren, Langlaufen, Winterwandern, Rodeln und Schneeschuhtouren hinzu.

Auch dann lohnt sich eine Unterkunft mit guter ÖPNV-Anbindung. Einige Urlaubsorte bieten saisonale Ski- und Wanderbusse an, sodass Lift, Loipe oder Ausgangspunkt einer Winterwanderung nicht zwangsläufig mit dem eigenen Auto angefahren werden müssen.

Ein Winterurlaub in den Bergen ist allerdings nicht automatisch umweltfreundlich. Bergbahnen, Beschneiung, präparierte Pisten, Energieverbrauch und Verkehr gehören ebenfalls zur touristischen Infrastruktur.

Wer etwas ruhiger unterwegs sein möchte, findet mit Winterwandern oder Langlaufen zusätzliche Möglichkeiten. Dabei ist Rücksicht auf Wildtiere besonders wichtig: Im Winter müssen sie mit ihren Energiereserven haushalten. Ausgewiesene Wege, Schutzbereiche und Sperrungen sollten deshalb unbedingt respektiert werden.


Rücksichtsvoll in den Allgäuer Bergen unterwegs

Nachhaltiges Reisen endet nicht bei der Bahnfahrt. Gerade in den Bergen können viele kleine Entscheidungen dazu beitragen, Natur und Landwirtschaft weniger zu belasten.

  • Bleib auf ausgeschilderten Wanderwegen und respektiere Sperrungen.
  • Beachte Schutzgebiete und Hinweise zur Besucherlenkung.
  • Meide in sensiblen Gebieten nach Möglichkeit die Dämmerungszeiten.
  • Nimm deinen Müll wieder mit.
  • Pflücke keine geschützten Pflanzen und störe keine Wildtiere.
  • Halte Abstand zu Weidetieren und folge den Hinweisen der Landwirte.
  • Nutze Bus und Bahn, wenn sie für deinen Ausflug eine brauchbare Alternative sind.
  • Besuche stark frequentierte Ziele wenn möglich außerhalb der größten Stoßzeiten.
  • Unterstütze kleine regionale Betriebe, Gastronomie und Direktvermarkter.

Viele dieser Dinge kosten weder Geld noch Komfort. Oft machen sie einen Ausflug sogar angenehmer: weniger Parkplatzsuche, ruhigere Wege und mehr Zeit, die Landschaft tatsächlich wahrzunehmen.


Das Allgäu lässt sich erstaunlich gut ohne Auto erleben

Das Allgäu ist kein vollkommen nachhaltiges Reiseziel – und muss auch nicht als solches vermarktet werden. Tourismus braucht Infrastruktur und verursacht Verkehr, Energieverbrauch und zusätzlichen Ressourcenbedarf.

Gleichzeitig gibt es in der Region viele Möglichkeiten, einen Urlaub bewusster zu gestalten. Bahnverbindungen, regionale Busse, Gästekarten, On-Demand-Angebote und Wanderwege direkt ab dem Urlaubsort machen es an vielen Stellen möglich, das Auto zumindest zeitweise stehen zu lassen.

Besonders Orte wie Oberstaufen, Bad Hindelang, Kempten oder Füssen zeigen, dass sich Natur, Städte und Sehenswürdigkeiten gut miteinander verbinden lassen, ohne für jeden einzelnen Ausflug ein Auto zu brauchen.

Du musst deinen Urlaub deshalb nicht bis ins kleinste Detail auf Nachhaltigkeit optimieren. Vielleicht reist du mit der Bahn an. Vielleicht lässt du das Auto drei Tage an der Unterkunft stehen. Vielleicht wählst du einen längeren Aufenthalt statt mehrerer Wochenendtrips.

Oft sind gerade diese unkomplizierten Entscheidungen im Alltag realistischer als der Anspruch auf den vollkommen nachhaltigen Urlaub.

Weitere allgemeine Ideen findest du auch in unserem Beitrag Nachhaltig auf Reisen.


Nachhaltig4future
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